Restless Racing

Knights of the Island Charity Rallye


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11th (inofficial) Stage – Edinburgh to York Area

Eigentlich ist die Rally seit dem Finale in Edinburgh vorbei. Doch für uns (und auch viele andere Teams) wirkt die Rally  noch weiterhin nach. Heute hatten wir sehr unterschiedliche Erlebnisse. Zum einen stand die Trennung des Teams an und zum anderen hat uns das Schicksal zum geilsten Abend dieser Reise geführt.

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Heute morgen war die Stimmung noch ein wenig nieder- und angeschlagen von den 10 Tagen Action mit der „Knights of the Island“ Rally. Unser Gespann bestehend aus 6 unterschiedlichen Persönlichkeiten nahm Abschied voneinander. Während Zoltan und Andrea ihren Urlaub noch um 3-4 Wochen verlängern und gen Norden gefahren sind, bleiben uns (Marc, Tanja, Dirk und Marcus) noch 4 Tage für die Rückreise nach Deutschland.

Ich möchte an dieser Stelle mal ein ganz großes Kompliment aussprechen. 6 verschiedene Menschen, mit unterschiedlichen Eigenschaften und Vorstellungen und wir haben im Grunde immer sehr gut zusammen gearbeitet und auch viel Spaß bei diesem
Abenteuer gehabt. Jeder konnte sich mit einbringen und wir haben als Gruppe gut funktioniert.

Am Vormittag verabschiedeten wir uns und brachen Richtung York auf. York hat einen besondern Ruf und gilt als sehr schöne Stadt und auch beliebte Anlaufstelle für Touristen. Wie immer hatten wir keine Ahnung, wo wir denn am Abend schlafen würden. Die Hotel bzw. B&B-Suche begann erst während der Fahrt. Zuvor mussten wir allerdings noch für Marc ein neues Ausreisevisum besorgen. Er hatte seinen Personalausweis verloren.

Während Marcus andauernd irgendwelche Dinge verliert, sie aber wenig später wiederfindet, blieb Marc´s Perso auf Dauer verschollen.

Das Schicksal führte uns kurz vor York zunächst zu einem wundervollen Landsitz. Die Familie bietet wie viele andere auch Bed&Breakfast an. Und auf dem Sitz gab es sogar ein echtes Hobbit-Zuhause. Eine richtige Hobbit Höhle wie man sie aus „Herr der Ringe“ kennt. Leider war hier aber schon alles ausgebucht. So leitete uns die Bestimmung an den nächsten Ort. The Red Lion Country Inn.

_DSC7596Kennt ihr das? man kommt irgendwo rein und fühlt sich direkt wohl, ein wenig wie zuhause. Umgeben von freundlichen Menschen und netten zuvorkommenden Gastgebern. Dieses Gefühl hatte uns von Anfang an alle gepackt. Es war ein erneuter Beleg für die grenzenlose Gastfreundschaft englischer, walisischer und schottischen Zeitgenossen. Nicht einmal 10 Minuten im Pub, hatten wir bereits gute Laune und viel zu lachen. Obwohl die Küche nach unserem Checkin

eigentlich schon geschlossen hatte, kredenzte der Wirt und seine liebevolle Frau für uns ein Abendmahl, welches wir vermutlich noch in 20 Jahren unseren Enkelkindern erzählen werden. Wir interessierten uns sehr für ihre Geschichte, wie sie zum „Red Lion“ kamen und umgekehrt genauso. Der Abend hätte eigentlich gar nicht mehr besser werden können. Aber er das ganze war noch steigerungsfähig. Nicht nur das uns der Wirt  (welcher im Übrigen auch Mark heißt) noch eine Rund von seinem besten Bourdon ausgab. Nein! das war noch lange nicht genug.
Am Ende erzählte er uns davon, dass er morgen Abend zwei ganz besondere Livemusiker aus Amerika zu besuch hat.
Wir landeten durch die Geschichte im Ballsaal des Anwesens und Mark (der Wirt) fing an mit seiner tollen Stimme einige sehr bekannte Lieder in Karaoke zu singen und uns etwas auf dem Klavier vorzuspielen.
Last but not least, standen wir alle am Mikrophone und haben zusammen bekannte Lieder gesungen und zusammen mit unseren Gastgebern Mark&Jean unglaublich viel Spaß gehabt. Nur für uns. Ohne Zuschauer.

Es ist einer dieser Abende, der uns noch in vielen vielen Jahren in Erinnerung sein wird…
eine dieser Erfahrungen, wo man gar nicht glauben kann, dass sie wirklich passiert sind.
Und doch repräsentiert es in einem Maße den Sinn und Zweck dieser Rally, dass wir kurzerhand entschieden haben, nach der 10th Stage und dem Finale in Edinburgh, noch einen 11th Stage Artikel zu veröffentlichen. Nur um euch an dieser tollen Erfahrung ein kleines bischen teilhaben zu lassen.

Wer von auch immer von Euch einmal in der Nähe von York ist, sollte unbedingt mal im Red Lion Country Inn kurz vor York in Upper Poppleton vorbeisehen.

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9th & 10th Stage – John o´Groats – Final Edinburgh

Die letzten beiden Etappen wollen wir am Ende zusammenfassen. Der letzte volle Tag „Knights of the Island“ mit der Etappe von John o´Groats to Aberdeen. Und schließlich das Finale am 30.05. mit der Zieleinfahrt in Edinburgh.

9th Stage from John o´Groats to Aberdeen

Unsere erste Tagesaufgabe für diesen Tag war die Roadbooks fertigzustellen. Dafür brauchten wir alle Beweisfotos für die Missionen, Tasks und sonstigen Aufgaben als Print. Und all das am Sonntag. Wir erreichten am frühen Abend einen Drogeriemarkt mit Druckservice. Die Schotten machen allerdings ihre Läden am Sonntag um 16:30 Uhr dicht.
Eigentlich wollte uns der Marktleiter schon rauswerfen, da unsere ca. 100 Fotos 20-30 Minuten zu drucken gebraucht hätten. Zoltan war gedankenschnell und hat 2 Minuten vor Ladenschluss auf „Drucken“ gedrückt 😉 Wir mussten das Ladenlokal zwar Punkt 16:30 verlassen, aber der freundliche Nachtportier des Drogeriemarktes brachte uns die Bilder später raus.

Von Inverness aus haben wir die zweite Tagesaufgabe entlang des Whiskey-Trails erfüllt. Wir stoppten bei den Distillen von Glen Grant und Glenfiddich

10th and Final Stage. Edinburgh.

_DSC7512Nach einer kurzen Nacht im Hotel Douglas in Aberdeen, mussten wir am Morgen noch einige wenige Fotos drucken und uns auf die Fahrt nach Edinburgh vorbereiten. Zieldurchfahrt zwischen 16 und 17 Uhr. Teams die nicht in dieser Zeit ankommen, werden nicht gewertet.

Von Aberdeen aus waren es ca. 2,5 Stunden Fahrt und wir waren zeitig aufgebrochen. So hatten wir noch Zeit für einen Besuch bei Dunnottar Castle, eine Burgruine die auch im Film „Braveheart“ als Kulisse diente. Die Ruine ist direkt am Meer auf hohen Felsen positioniert. Drumherum die felsige Küste Schottlands, grüne Wiesen und ein kleiner Wasserfall eines kleinen Flusses aus dem Inland. Wunderbare Location. Das ehemalige Castle ist nahe der Stadt Stonehaven gelegen.

_DSC7528Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Edinburgh, bezogen unser Hotel und ab ging die Post zum Zieleinlauf. Beide Roadbooks waren rechtzeitig fertig geworden und mussten beim überqueren der Ziellinie abgegeben werden.
Nun ich würde euch jetzt gerne erzählen, dass wir irgendeinen Titel mit nach Hause bringen. Aber dem ist leider nicht so. Kein Grund sich zu ärgern, wir hatten eine tolle Zeit mit vielen wunderschönen Locations, spannenden Straßen und noch netteren Menschen. Ob Einheimische oder auch viele Rallykollegen, die wir auf unserem Weg kennenlernen durften.

Nach den Siegerehrungen wurde gebührend gefeiert. Zuerst an der Ziellocation vom Veranstalter am Melville Castle und am späteren Abend haben wir noch ein wenig Edinburgh unsicher gemacht. Zusammen mit den „Rittern der Kokosnuss“ und Team „Snowball“ immer ein feucht fröhliches Vergnügen. 😉

Wir können es noch gar nicht glauben, wie schnell diese 10 Tage vorbei gegangen sind. Eben noch in Calais im Tunnel nach England und jetzt schon im Ziel bei Edinburgh. So viele Impressionen in so kurzer Zeit … wir sind schlicht beeindruckt.


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8th Stage: Ullapool to John O´Groats

Nach einer tollen Nacht in Ullapool und einer lustigen Runde mit Alice, ging es auf zur 8. Etappe der „Knights of the Island“ Rally. Verwöhnt von den tollen Strecken über den Bealach Na Ba Pass und den schönen Stränden zuvor, war die zweite Hälfte dieser Etappe hingegen etwas weniger spektakulär. Aber … der Tag sollte zum Ende hin noch einige Überraschungen für uns bereit halten.

Zu Beginn des Tages hätten die Straßen an der Küstenlinie begeistern können, nur diesmal zeigte sich Schottland am Morgen von seiner anderen Seite. Nebel und
leichter Regen, daher konnten wir leider nicht viel von der Küste sehen.
Zum Nachmittag hin wurde das Wetter fantastisch. Genau richtig für den Besuch am Sandwood Bay. Ein weißer Sandstrand, welcher durchaus auch in der Karbik hätte liegen
können. Nur die Palmen fehlten. Dafür eine raue Küste mit Klippen und Bergen am Horizont. Traumhaft!

Mittagspause in KyleSku. Das Restaurant ist bekannt für seine besonders leckeren Speisen mit Meeresfrüchten. Zurecht! so gut kann man wirklich nicht überall essen.

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Einen weiteren Stop legten wir an der Smoo Cave ein. Eine in den Klippen liegende Höhle mit einem unterirdischen Wasserfall. Eine improvisierte Langzeitbelichtung vom
Einbeinstativ haben wir noch in unseren Zeitplan packen können.
Zudem wollten wir an dieser Stelle eigentlich unser Intro für den kommenden Film zu unserem Abenteuer drehen. Das Drehbuch stand, die Choreographie war eingeübt und
die Darsteller in Position gebracht. Und ACTION!
Alles lief glatt und wir hatten eine extrem highlanderwürdige Szene im Kasten, die wir gerne in unserem Film verwendet hätten. Aber leider mussten wir wieder bei den
Fahrzeugen angelangt feststellen, dass der zuständige Kameramann zwar vermeintlich alles gefilmt hatte, aber wohl nicht die richtigen Knöpfe gedrückt hat. Das macht
die Szene natürlich Legendär, denn sie wird für immer ungesehen einmalig sein 😉 und nicht immer und immer wieder von Band abgespielt werden.

_DSC7306Unsere Tagesaufgabe sah vor eine Flaschenpost loszuschicken. Nicht von irgendwo aus, sondern vom nördlichsten Punkt Schottlands. Hierfür fuhren wir zum Dunnet Head.
Die Flasche sollte eine leere Scotish Whisky Flasche sein. Zusammen mit einer Nachricht auf einer Postkarte auf welcher die Royal Family abgebildet ist und last but
not least sollte sie von einer offiziellen Lady oder Lord unterschrieben sein.
Gesagt getan, bei letzterem konnte uns Alice helfen, denn durch den Erwerb eines Quadratmeter Landes in England ist sie faktisch und theoretisch als Land Lady anzusehen 😉 eine schöne Postkarte haben wir ebenfalls für unsere Zwecke gefunden (s.u.). Sollte unsere Flasche innerhalb eines Monats in den Lofoten gefunden werden, winkt dem Team eine kostenlose Teilnahme am Baltic Sea Circle (eine weitere Rally-Veranstaltung von S.A.C.).

Gegen 21:40 hatten wir endlich unser Tagesziel erreicht und kamen in Wick an. Allerdings hatten wir noch keine Übernachtunsmöglichkeit und alle Hotels schienen belegt.
Zudem fehlte dem Suzuki chronisch Benzin und dem Pajero Öl, so dass die Gefahr bestand einen ungewollten Motorschaden herbeizuführen. Zu diesem Zeitpunkt schlug das Schicksal in voller Pracht zu.

An der bereits geschlossenen Tankstelle trafen wir einen schottischen Surfer (ja ihr habt richtig gelesen, auch in Schottland scheint es Surfer zu geben ;-)). Da unsere Kreditkarten an der Tankstelle nicht funktionierten und wir wegen unserer langwierigen Versuche bereits in unseren Fleece und Softshelljacken trotz Wollmützen ziemlich durchfroren waren, half uns dieser nette Schotte, lediglich mit T-Shirt bekleidet, aus und lobte das „schöne warme“ Wetter. Wir gaben das Bargeld und unser Retter zahlte mit Karte für uns. Damit noch nicht genug, schilderten wir unsere Notlage der fehlenden Unterkunft. Kurzerhand leitete unser Retter uns mit seinem Auto noch zu einem Hotel wo vermeintlich Zimmer frei sein sollten.

Im Hotel „The Norseman“ fanden wir tatsächlich noch 3 Doppelzimmer. Und wir fanden noch mehr. Wir trafen eine traditionelle Hochzeitsgesellschaft und vor allen Dingen James. James, ganz natürlich mit Schottenrock bekleidet, interessierte sich direkt für unsere Fahrzeuge und wo wir herkommen und warum wir das machen. Von dort an verselbstständigte sich das Ganze. Am Ende hat der Kern der Hochzeitsgesellschaft auf unseren Fahrzeugen unterschrieben und wir mussten sogar noch eine zweite Spendensammlung aufmachen. Braut, Bräutigam, Schwiegervater und James vetrauten uns sofort eine Spende an, als sie hörten, dass wir das Geld für ein Kinderdorf sammeln.

Es wurden auch mehr oder weniger offizielle Einladungen ausgesprochen, mit der Hochzeitsgesellschaft zu feiern. Wir haben es des Anstand halber dabei belassen uns auf
Wunsch des Bräutigams in das Hochzeitsbuch einzutragen. Anschließend wollten wir die Gastfreundschaft aber nicht überstrapazieren und verabschiedeten uns mit einem kleinen Hochzeitsgeschenk in Form unseres Teamfoto-Bilderrahmen.

Daher endete dieser Abend in einem lebhaften Pub im Zentrum von Wick… und mit einem anschließenden Picknick am Pajerokofferaum auf dem Hotelparkplatz. 2:30 Uhr Morgens erschien uns dafür eine angemessene Uhrzeit.

Morgen startet der letzte volle Tag der „Knights of the Island“ Rally und wir werden weiter berichten.


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5th Stage: Liverpool to Lake District

Start um 11 Uhr aus unserer Verjüngungskur in der YHA Jugendherberge in Liverpool. Und nun ging es zu Großbritanien´s längster Mauer. Dem Hadrian Wall, die damilige nördliche Grenze des Großrömischen Reiches.

Vorher jedoch standen einige andere Dinge auf dem Plan. Der Task of the Day z.B. sah heute die autarke Selbstversorgung als Aufgabe vor. Dazu mussten wir den Lake District und einen faszinierenden See namens Coniston Water erreichen.
Der Tag hatte mit grauen Himmel und kühlen Temperaturen begonnen und ebenso unterkühlt war die Anfahrt durch die Randgebiete von Liverpool und Manchester. Bisher die einzige Strecke auf unserer Tour die nicht sehr viel schönes bereit hielt.

Um so schöner wurde es dann am Coniston Water. Hier haben wir eine tolle Zeit verbracht. Wir haben Schwäne gefüttert, „Fische gefangen“ und unsere Beute im besten Wildcamping-Stil gegrillt und schließlich genüsslich verspeißt. Im Vergleich zu den Tagen vorher, haben wir am See viel Ruhe einkehren lassen. Die Zeit richtig genossen und entspannt.
Die war heute auch Ziel Tagesmission. Angele vom Dach des Rallyautos einen Fisch, grille und verspeise ihn.

Da wir immer 100% zur Sache gehen, haben wir gleich recht nah am Wasser geparkt 🙂 und da Männer irgendwo auch immer Spielkinder bleiben, haben wir nach Abschluß der Mission noch eine schottische Offroad-Wagenwäsche mit Unterbodenreiningung durchgeführt. Man muss schon sagen, der Pajero macht sich richtig gut im nassen Element. Leider gibt es davon zwar kein Foto, aber wir haben ein tolles Video gedreht und werden das nach der Rally sicher in unseren Knights of the Island Movie einbauen.

Ein Hightlight des Tages war der Kirkstone Pass. Einfach genial wie sich hier die Straßen durch das Bergland schlängeln. Raue Berge und grüne Wiesen mit Schafen. Perfekt für jedes Rallyeherz.

Nach der relaxenden Zeit am Coniston Water brachen wir auf in Richtung Hadrians Wall. Eine Mauer von Küste zu Küste, die an verschiedenen Stellen mehr oder weniger gut erhalten bzw. noch vorhanden ist. Gefunden haben wir unser Stück der Mauer in Carlisle und dort bereits den Task of the Day für morgen erfüllt.
Gehe mit dem gesamten Team mind. 100 Meter über den Hadrians Wall.

Wir haben für morgen vorgearbeitet, weil morgen einiges an Kilometer abzufahren sind und wir diesmal zur Party mit allen Teams vor der Dunkelheit aufschlagen wollen. Es wird das 2. Treffen aller Teams mit klassischen Highland Games, wo sich jedes Team Zusatzpunkte erspielen kann.

Um diese Party zu erreichen geht es morgen hoch in die Scottish Highlands. Ein Abschnitt dieser Rally worauf sich wohl viele am meisten gefreut haben. Um spätenstens 20 Uhr müssen alle Team dort aufgeschlagen sein, ansonsten droht Punktabzug in der Wertung. Kein Sorge, wir werden nicht zu viel riskieren. Sicherheit geht vor ;-).

Wir melden uns nach dem Kater der 2. Party und sobald wir wieder einen Wlan Spot finden.


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4th Stage: Llanwnog to Liverpool

Back to England! What a beautiful day. Nach einer eintägigen Reise durch sehr schöne Gebiete in Wales, ging es heute wieder zurück nach England. Sonne pur am 3. Rallytag und dabei ein letzter Blick auf die Irish Sea.

Zuvor aber galt es den Hügel von Nobody (wo die große Party stattgefunden hat) mit unseren 4W Drive zu erklimmen. Ein kleiner Offroadexkurs nur so zum Spaß.

Unsere Strecke führte uns heute von Llyn Clywedog nach Tywyn und entlang der Küste von Harlech. Dabei zeigte sich einmal mehr wie gastfreundlich und hilfsbereit die Menschen in Wales sind. Wir hatten zwei Road-Missions die wir heute erfüllen konnten, eine davon war…

Mission 8: Sheep Charlie
Ein Bild mit einem Schaf das unser Auto fährt.

_DSC6814Dazu hielten wir spontan an einem walisischen Bauernhof an und baten die Leute dort um Hilfe. Als sei es eine Selbstverständlichkeit antworte der Mann: „Sure, which one you want“ kurzerhand holte er unser favorisiertes Wollknäuel un packte es hinter das Steuer.
Ihr erinnert euch ggf. noch an Dirk´s Geburstag und die tollen blinkenden Bunnyohren!? Die machten sich beim Schaf hinter dem Steuer noch besser. 😉 Die gesammte Familie vom Bauernhof war gerade mit dem scheren der Schafe beschäftigt und war dennoch sofort freundlich und hilfsbereit. Das hat uns so beeindruckt, dass wir ein kleines Geschenk dagelassen haben. Zoltan und Andrea hatten noch einige von unseren Dankeschön-Teambilder dabei. Ein schöner Gedanke das wir vielleicht demnächst irgendwo in einem walisischen Schafsstall „rumhängen“.

Auch das Tagesziel konnten wir bei schönstem Sonnenschein erreichen. Snowdon der höchste Berg in Wales. Keine Sorge, wir mussten ihn nicht besteigen, sondern nur besuchen. Am Fuße des Snowdon wurde dieses anbetungswürdige Teamfoto erstellt 😉

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Danach setzten wir unseren Weg Richtung Liverpool fort. Gegen 18 Uhr machten wir zusammen mit den Teams „Snowball 2“ und „Ritter der Kokusnuss“ eine Pause zum Abendessen in der bildhübschen Küstenstadt Llandudno. Wir haben euch davon einige Bilder beigefügt und auch die Fahrzeuge der anderen Teams möchten wir euch nicht vorenthalten.

Letzter Halt, Liverpool!
Hometown von the Beatles. Und Dirk & Marcus würden gerne noch Jürgen Klopp besuchen, aber Kloppi hat uns keine Audience gewährt. 😉
Daher haben wir auf dem Weg bereits unsere Zimmer gebucht. Diesmal kein Hotel oder Camping wie letzte Nacht. Mal was Neues! Wir nächtigen in einer Jugendherberge, auf das uns die Erinnerung an alte Zeiten verjüngen möge.

Vor dem schlafen gehen hat sich Zoltan & Dirk von unseren mitreisenden Visagistinnen Andrea & Tanja als Beatle aufpimpen lassen. Für eine letzte Task of the Day Mission haben wir ein Beatles Foto vor den Three Graces am Liverpooler Hafen District erstellt.

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Unsere letzte Amtshandlung vor dem Liverpool Police Department bestiegen Andrea & Marc eine geschätzte 5 Meter hohe Pferdestatue aus Eisen. (ggf. sind die Maße nicht ganz zutreffend). Hiermit erfüllten wir die Photo-Mission: Ritter der Kokusnuss.

Morgen geht es dann von Liverpool in den Lake District. Der Lake District National Park gilt als einer der schönsten Naturparadiese in England. Viel mehr wollen wir noch nicht verraten, nur eins noch morgen werden wir Angeln gehen und uns autark versorgen …


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3rd Stage Bristol Area to Llanwnog

We are entering Wales! Start heute morgen Punkt 8 nach einer etwas längeren Nacht als die Nächte zuvor. Wir haben rund 300 Kilometer vor uns bis zur Location der „Sheep&Dragon Party“ und noch zwei weitere Tagesmissionen zu erfüllen.

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Auf dem Programm stand heute die Fahrt durch die Black Mountains und ein Team-Swimming in der Irish Sea.

Auf dem Weg dahin konnten wir die Mission „King Arthur & Excalibur“ abschließen. Die Aufgabe sah vor, dass ein Teammitglied schwertschwingend auf einem Stein steht. Wir haben uns ein Laserschwert aus dem Vorgarten eines kleinen unschuldigen englischen Jungen ausgeliehen 😉 den Stein mussten wir ebenfalls etwas improvisieren.
Wie der Zufall es will befanden sich dahinter mehrere Tennisplätze und wir brauchten noch 2 Tennisbälle… nennen wir es 2 Bälle sind über den Zaun außerhalb des Geländes aufgefunden worden.

Anschließend ging es in eine Shopping Mall. Zum einen um alles für das heute Abend stattfindende Grillen auf den Hügeln von Wales einzukaufen, andererseits haben wir dort eine sehr schwere Roadmission abschließen können.

Mission 3: Queens
Ein Bild des gesamten Teams gekleidet wie echte englische Ladies.

_DSC6768Ein Spaß für die ganze Familie, vor allem aber für die schlangeweise wartenden englischen Damen am Fitting Room.

Als wir Lanthony Priory (eine Ruine eines Uralten Klosters) über die wunderschöne Old Herford Road erreichten, haben wir dort eine Neuauflage des „King Arthur & Excalibur“ aufgenommen, sozusagen King Arthur 2.0, dass es sich gelohnt hat seht ihr sicher am mitgelieferten Bild.

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Vor der großen Party besuchten wir noch eine verborgene abgelegende Bucht in der Irish Sea. Mwnt Beach. Umgeben von hohen Felsklippen ein Paradies zum baden, wohlfühlen und fotografieren. Mit dem Meer in unseren Rücken und der Sonne in unseren Herzen, verließen wir die traumhafte Bucht Mwnt und brachen auf zur ersten Party aller Teams on the Road.

Wir waren wohl mit die Letzten, die am Partyspot im Mitten vom Nirgendwo auf dem Hügel Niemanden ankamen. Mittlerweile war es bereits dunkel geworden und der Grill war aus. Wir beruhigen uns mit dem Gedanken „Die Letzten werden die Ersten sein…“ oder wie Marc es zu pfelgen sagt: „Die coolsten Gäste kommen immer Spät“… 😉

Fernab jeglicher Zivilisation konnten wir euch gestern leider keinen Beitrag mehr liefern. Das hatte auch sein Gutes, denn so konnten wir (Dirk) hemmungslos feiern 😉 und bei euch ggf. die Spannung etwas anheizen.

Den Reisebericht von heute liefern wir euch ggf. heute Abend aus dem Hotel.


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2nd Stage: East Sussex to Bristol Area

Ohne Frühstück (Skandal!) ging es heute morgen von Eastbourne zur nächsten Etappe der Knights of the Island.
Erstes Ziel die wunderschönen steilen Kalksteinklippen südwestlich von Eastbourne.

Gegen 9 Uhr bei noch dichtem Morgennebel haben wir die Klippen erreicht, unterhalb der majestätischen Kalksteine ein im Nebel verborgener Leuchtturm, den es mit im Bild zu haben galt. Dieser spielte mit uns ein wenig Verstecken,
am Ende war die Tagesaufgabe aber im Kasten.

Im Anschluss noch nette Leute getroffen mit sehr geilen HotRods vom „Junky Art“ Motorclub, wir durften ein paar Bilder von Ihren Wagen machen und sie durften dafür auf unserer Haube unterschreiben.

Es folgte eine verückte Challenge „Mary Poppins mit Schirm und Handtasche“ auf dem Autodach nachgestellt. Tanja&Marc meisterten diese Aufgabe nahezu freiwillig.

Danach führte unser Weg über Brighton und Arundel Richtung Goodwood Motor Circuit. Unterweges unser erstes englisches Shopping und der wohl bisher beste frisch gemachte Coffee von einem netten Laden namens „Holy Cow“.
Weiter zum Goodwood Motor Circuit mit einigen Teamfotos gemeinsam mit anderen Fahrern.

Take a Bath in Bath. War die nächste Challenge.
Diese wurde heute tapfer von Dirk und Marcus gemeistert. Oder soll ich sagen hingenommen. Mit einem Lorbeerkranz und
einer Toga und sonst nichts 😉 … so wollte man uns wohl nicht ins römische Traditionsbad „The Pump House“ lassen.
Wir haben improvisiert und so das englische Stadtvolk aus Bath amüsiert. Daher befinden sich Dirk & Marcus ab morgen auf der Flucht nach Wales.

Zum Abschluß passierten wir die Cliffton Suspension Bridge, von der wir euch auch noch ein paar sehr geile Bilder
mitgebracht haben.

Morgen folgt die erste Zusammenkunft aller Teams nach dem Start in Brüssel und zwar im Herzen von Wales.
Die „Sheep & Dragon Party“ steigt auf einem Hügel mit 360 Grad Rundumblick über Wales. Alle Teams werden morgen dort
Campen und vermutlich bis in die Nacht feiern… Wir sind gespannt….